Berichtsablage nach Jahren


Geburtstagswünsche

Hans-Dieter Lehmann zum 75. Geburtstag
Am 31.10.2014 feierte Hans- Dieter Lehmann aus Schlieben seinen 75. Geburtstag. Die Mitglieder des Freundeskreises Zliuuini und sicher auch alle Heimatfreunde der Region gratulieren sehr herzlich und wünschen dem Jubilar noch viel erfolgreiche Ergebnisse in der
heimatkundlichen Arbeit, Gesundheit, Schaffenskraft und alles Gute!


Hans-Dieter Lehmann Holzschnitt von Herrn Gisbert Mönnich, Malitschkendorf


80. Geburtstag Werner Zimmermann

80. Geburtstag Werner Zimmermann

Der Schliebener Diplomforstingenieur (FH) i. R., der am 19.11.2015 seinen 80. Geburtstag feiert, kam mit seiner Familie als Vertriebner nach dem zweiten Weltkrieg in die Region. Sein forstwirtschaftlicher Beruf begünstigte ein umfangreiches heimatkundliches Engagement. Das betraf einmal die Geschichte des regionalen Forstwesens insgesamt aber auch Bodenfunde aller Art barg. Zimmermann meist gemeinsam mit dem Kreisbodendenkmalpfleger. Im Heimatkalender veröffentlichte er bereits Arbeitsergebnisse aus der Region. Zimmermann gibt sein umfangreiches Wissen z.B. zu historischen forstlichen Problemen der Region gern an Heimatfreunde, an junge Menschen weiter und beantwortet stets eine Vielzahl von Anfragen. Er ist Mitglied des Freundeskreises Zliuuini. Die Heimatfreunde des Schliebener Landes wünschen dem Jubilar noch viele Stunden aktiver regionalhistorischer Arbeit bei guter Gesundheit.


Geburtstagswünsche

Harry Widmer feiert am 15.3.2015 seinen 60 Geburtstag
Er ist Gründungmitglied des Freundeskreises, stammt aus Freileben, hat dort im Bereich Lebusa und Umgebung viele heimatkundliche Ergebnisse zusammengetragen und wirkt jetzt von Herzberg aus für den Freundeskreis. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und viele erfolgreiche Ergebnisse im Rahmen der Heimatforschung.

Mannfred Schmidt zum 85. Geburtstag
Am 20.3.2015 feiert Mannfred Schmidt aus Hohenbucko seinen 85. Geburtstag. Auch hier übermitteln wir dem Jubilar die besten Wünsche für Gesundheit, Schaffenskraft, für Freude und Erfolge beim heimatkundlichen Erforschen der Region.


Harry Widmer (mitte) mit Mannfred Schmidt (rechts) hier zusammen mit Dr. Gert Wille bei der Einweihung des Franzosen-Denkmals

Arbeitstreffen in Malitschkendorf am 23.02.2015

Treffen der Heimatforscher aus Schwarzenburg und Freundeskreis Zliuuini
am 23.02.2015 hat sich der Freundeskreis Zliuuini mit Vertreterinnen des Heimatverein Schwarzenburg e.V. im Gasthof "Kremitzgrund" in Malitschkendorf getroffen. Es wurden Termin und Inhalt zweier Vorträge anlässlich des Ortsjubiläums in Schwarzenburg besprochen.
Auf den Fotos sind neben der Vorsitzenden Karola Wilde (ganz links), auch Christine Radens und Christine Neubert vom Heimatverein Schwarzenburg zu sehen. Gast war auch u.a. der bekannte Malitschkendorfer Holzschnitzer Gisbert Mönnich (rechts vor dem Fenster).


Arbeitstreffen am 23.02.2015


250 Jahre Ersterwähnung "Schliebener Land"

Bezeichnung "Schliebener Land" schon vor 250 Jahren üblich
Im Jahre 1994 wurde angeblich erstmalig der Begriff "Schliebner Land" geprägt und alle glaubten an eine Neuschöpfung.
Der Freundeskreis Zliuuini legte aber nunmehr, am 27.1.2015 in Schlieben, Dokumente vor, die beweisen, dass schon vor 250 Jahren diese landschaftliche Bezeichnung verwendet wurde. Der berühmte Lebusaer Johann Friedrich Mende, später hoher Amtsträger im sächsischen Bergbau und im Dienste des sächsischen Kurfürsten, unterzeichnete z. B. seine Briefe an eben diesen höchsten Landesfürsten mit "Johann Friedrich Mende, geburtig zu Lebuse im Schliebener Land gelegen"., mit dem Datum 22.11.1766. Es handelt sich also um (mehre) erhalten gebliebene offizielle Schriftstücke, nicht nur mal schnell um eine Kurzmitteilung an den Onkel Paul nach Körba geschrieben, sondern der oberste Landesherr in Dresden wußte vermutlich mit dem Begriff "Schliebener Land" schon vor 250 Jahren etwas anzufangen.
Somit kann im Jahre 2016 die 250. Ersterwähnung des Begriffes "Schliebener Land" gefeiert werden!


Freundeskreis Zliuuni-Impressionen 2015

Folgende Bilder wurden von Herrn Harry Widmer übergeben


Impressionen 2015



Besuch in Berga und Arb.tagung Malitschkendorf

Am 02.05.2016 besuchte der Freundeskreis Zliuuini in der KZ-Gedenkstätte Schlieben mit einer Führung durch Herrn Dr. Jürgen Wolf. Anschließend führte der Freundeskreis ein Arbeitsgespräch mit Herrn Gisbert Mönnich in Malitschkendorf durch.


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Arbeitsplan

1. Herausgabe von Büchern
- Historischer Druck von A. Kunze: „Aus der Vergangenheit des Amtes Schlieben und der Burg Schlieben“ / Geschichte der Wälder des ehemaligen Amts Schlieben“ (als Herausgeber)
T.: März 2016

- Arbeit am Buchprojekt „Geschichten zur Geschichte des Schliebener Landes“.
Erstabstimmung dazu am 14.4.16 mit Verlag BücherKammer Herzberg, Abstimmung der Umsetzungsschritte, Entscheidungen zur Umsetzung, PR- Arbeit
T.: Januar- April 16
Fortsetzung der Arbeiten ab Mai 16
- Herausgabe des Buches "Der Rote Hahn" (Feuer und Brände in den letzten 500 Jahren in der Region), IV Qurtal 2016
- Arbeit an weiteren Manuskripten (Ziel: 2017)


2. Gedenktafeln
- „Carl Hoepke“, August 2016 in Striesa
- „Hermann Apitz“, 2017 in Herzberg

3. Vorträge
-
30.4.16
Vortrag zur Geschichte der Kirche in Lebusa, Lebusa, H.- D. Lehmann

- 18./ 19.6.16
Organisation von Schüler- Beiträgen anl. des Berlin- Brandenburger- Verkehrsverbundtages in
Schlieben (H.- D- Lehmann)


4. Internetplattform www.prossmarke.de
- Erarbeitung von lfd. aktuellen Informationen von Proßmarke und Umgebung
- Neue Ausarbeitung zur Geschichte von Proßmarke
T.: 01. 16

5. Sonstiges
Kontaktausbau zu den Museen Luckau (Beitrag für Heimatkalender Luckau über „Mende in Luckau“)
und Berga (Arbeitsberatung/ Museumsführung in Berga)
T.: II./ 16

- Kontakte mit dem Institut Carl Hoepke in Brasilien (Informationsaustausche),
T.: Januar bis Juni 16

- Erarbeitung einer Fundmeldung für das BLDAM Wünsdorf über einen Findling aus
dem Steinkranz der Vorburgsiedlung am Burgwall Malitschkendorf
(Foto von W. Zimmermann, vor 1984)
T.: April - Juni 16

- Veröffentlichung im Schliebener Amtsblatt zum "Steinkranz Burgwall Malitschkendorf", III Quartal 2016


Buchvorstellung - Der Rote Hahn

Das neueste Buch des Freundeskreises "Der Rote Hahn" wurde am 3.11.16 im Feuerwehrgerätehaus Schlieben präsentiert. Viele Interessenten nutzten diese Gelegenheit, sich mit diesem neuen, handschriftlich signiertem Buch einzudecken. Die Veranstaltung war durch die Schliebener Feuerwehr professionell vorbereitet worden, eine kleine Austellung der Schliebener Feuerwehr über historische Feuerwehrgegenstände sowie über entsprechende Symbole und Medaillen rundete die Präsentatin ab.
Der Freundeskreis dankt allen Unterstützern und Interessenten, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen (s. Fotos)


Bilder Buchvorstellung "Der Rote Hahn",


Freundeskreis Zliuuni - Kulturpreisträger 2015

Zum 18. Mal wurden am 19. Februar 2016 die Kulturpreise des Landkreises Elbe-Elster vergeben. Im Refektorium Doberlug wurden engagierter Bürger des Landkreises geehrt, die auch im Jahr 2015 kulturell Herausragendes leisteten.


Bilder von der Kulturpreisverleihung am 19.02.2016


Kulturpreisverleihung-Artikel in der Zeitung


Video von der Preisverleihung


Laudatio zur Preisverleihung

Am 19.2.2016 wurde im Schloss Doberlug der Freundeskreis Zliuuini mit dem „Kulturpreis für Heimatgeschichte des Elbe- Elster- Kreises“ ausgezeichnet. Die Laudatio von Herrn Dr. Rainer Ernst, Beauftragter des Museumsverbundes im Landkreis Elbe- Elster, hatte folgenden Wortlaut:

„Mit der Auszeichnung des Freundeskreises Zliuuini wird dessen herausragende Leistung bei der Erforschung und Vermittlung der Heimatgeschichte gewürdigt. Der Freundeskreis Zliuuini als Vereinigung von Enthusiasten der Regionalgeschichte gründete sich im Jahre 2006. Den Namen Zliuuini gab er sich 2011. Diese Bezeichnung- die erste urkundliche Erwähnung der Region Schlieben- verweist auf den Gegenstand der regionalgeschichtlichen Forschung, das Schliebener Land.

Zum Freundeskreis gehören der Diplomingenieur Dr. Gert Wille (geb. 1945 in Proßmarke), der Lehrer Hans- Dieter- Lehmann (geb. 1939 in Lebusa), der Elektromeister Harry Widmer (geb. 1955 in Dahme), der Ingenieur für Maschinenbau Mannfred Schmidt (geb. 1930 in Hohenbucko), der Elektromeister Gernot Richter (geb. 1952 in Proßmarke) und der Diplomforstingenieur Werner Zimmermann (geb. 1935 in Zwickau/ Sudeten).

Der Freundeskreis Zliuuini basiert auf der freiwilligen Zusammenarbeit der Heimatfreunde. Er besitzt keinen Vereinsstatus, keinen Vorsitzenden und auch keine Statuten. Ihre Aktivitäten stellen die Mitglieder in den Dienst der gemeinsamen weiteren Erforschung der Geschichte des Schliebener Landes, des Schutzes und Erhalts der geschichtlichen Zeugnisse dieser Region sowie der Gewinnung weiterer heimatkundlich interessierter und dabei besonders junger Menschen.

Der Freundeskreis trifft sich meist einmal im Monat. Dort werden die Arbeitsfelder gemeinsam abgestimmt und Forschungsstände und -resultate diskutiert. Dem Freundeskreis ist es dann ein besonderes Anliegen, die Früchte der regionalwissenschaftlichen Arbeit durch Vorträge oder schriftliche Veröffentlichungen zu publizieren. Dabei ist den Heimatfreunden jegliche Geheimniskrämerei fremd. Transparenz ist ein Grundanliegen der Zusammenarbeit. Dennoch bleiben persönliche Urheberschaften oder Quellenangaben gewährleistet.
Ihr auf Freundschaft begründetes Wirken wird durch das Prinzip der Gemeinnützigkeit, das kommerzielle Ziele ausschließt, geprägt. So trägt jeder Beteiligte seine Kosten und Aufwendungen selbst.

Der Freundeskreis hat bisher acht monografische oder handbuchartige Publikationen, die meist im Regia- Verlag Cottbus oder in der BücherKammer Herzberg erschienen, herausgebracht. Es sollen hier stellvertretend nur der von enormem Fleiß, tiefgründiger Recherche und umfangreichen Wissen zeugende Band „Menschen im Schliebener Land. Eine Auswahl biografischer Daten aus acht Jahrhunderten“ und die verdienstvolle Biografie und Werkwürdigung des zu Unrecht fast vergessenen Altertumsforschers Hermann Apitz genannt sein.

Neben diesen umfangreichen Veröffentlichungen erarbeiteten die Mitglieder des Freundeskreises
nahezu unzählige Beiträge für die Amtsnachrichten, für Tageszeitungen oder Heimatkalender.
Sie hielten Fachvorträge und organisierten Heimatabende oder trugen mit viel beachteten Aktionen, wie die Enthüllung einer Gedenktafel für Opfer des Massakers von Jagsal aus dem Jahre 1813, zur Herausbildung eines nachhaltigen Heimat- und Geschichtsbewusstseins bei.

Wir wünschen den Mitgliedern des Freundeskreises Zliuuini für ihr weiteres Wirken viel Erfolg, Gesundheit und natürlich die Erhaltung ihres beispielgebenden Gemeinschaftsgeistes“.

An den Ergebnissen, die zu dieser Ehrung führten, haben viele Heimatfreunde ihren Anteil. Der Freundeskreis bedankt sich bei allen Unterstützern, Sympathisanten und Mitstreitern für viele Vorschläge, Anregungen, Hinweis und Kritiken. Möge es uns gemeinsam gelingen, diese vielfältige gute Zusammenarbeit mit den Bürgern des Schliebener Landes weiter zu festigen und auszubauen.


Kreisheimatkundetag am 19.11.2016 in Schlieben

22. Kreisheimatkundetag am 19.11.2016 in Schlieben

Erstmals fand der Kreisheimattag des Elbe- Elster- Kreises in Schlieben statt. Dieses regionalgeschichtliche Symposium im Drandorfhof besuchten rund 80 Teilnehmer.
Der Freundeskreis Zliuuini war mit folgendem Fachvortrag vertreten
„Erkenntnisgewinn und kein Ende- Beispiele aus der Heimatforschung
im Schliebener Land“.
(Referent: Dr. Gert Wille).
Der Referent vermittelte ausgewählte Erfahrungen des Freundeskreises aus der bisherigen heimatgeschichtlichen Arbeit mit dem Ziel, die Qualität der Arbeit insgesamt zu verbessern, Fehler vorausschauend zu vermeiden und mit gegenseitiger Unterstützung zu arbeiten.
Eine erste Erfahrung betraf die allgemeingültige Methodik der fachlichen (wissenschaftlichen) Arbeit, die stets drei Schritte umfasst:
1. Analyse des Ist- Zustandes; Darstellung der Ergebnisse früherer Forschungen; exakte Quellenangaben
2. Darstellung des neuen, eigenen Beitrages
3. Darstellung der nicht erforschten Bereiche; der Abgrenzungen (als Erleichterung für Arbeiten nachfolgender Forscher).

Daran schlossen sich Erfahrungen bezüglich einer Diskussions- und Kritikkultur an (Kritikgegenstand, Konfliktbewältigung, sachbezogene, Stolperstellen, u.a.m.).
Der Referent erläuterte anschließend das Verfahren der Plausibilitätsprüfung von problembehafteten Forschungsergebnissen und dem zielführenden Herangehen an eine Quellenkritik.
Hier wurde als Beispiel die plausible Ermittlung des Geburtsjahres von Dr. Wagner dargestellt (1775).
Den Abschluss bildete ein Vorschlag des Freundeskreises an den Landkreis zur Installation eines Internet-Portales gemäß den Erfahrungen des Freundeskreises mit dem eigenen Internetauftritt. Dieses Portal kann bei der Behörde oder einem Kreismuseum angebracht sein. Die Heimatfreunde können dort ihre Fachtexte, Entwürfe, Konzepte, offene Probleme u.ä. einstellen und zur Diskussion anbieten. Es können auch Anfragen/ Anforderungen hinsichtlich fehlender Quellen, Informationen, Dokumente etc. gestellt werden. Das Portal soll ein offenes und für jeden zugängliches und nutzbares Diskussionsforum bieten.
Es erfolgen keine Eigendarstellungen, keine Eigenwerbungen, alle Einträge sind offen und mit Name/ Adresse zu kennzeichnen, anonyme Einträge sind nicht möglich.
Als Themenbeispiele wurden vom Referenten benannt (Ausw): Ortschroniken oder Teile daraus, Biografien, historische Ereignisse /Abläufe, Flora/ Fauna, Grenzverläufe, Kleindenkmäler, historische Wege und Straßen, Landwehren, Flurnamen, Besitzverhältnisse, bäuerliches Leben, Sitten und Bräuche, Volksfeste, Mundart, Kirchenzeichen, Anfragen auf Zusammenarbeit, Kontaktpersonen u.v.a.m.
Dabei sind vor allem die vielen heimatkundlich Interessierten Einzelpersonen in den Ortschaften, die noch Abseitsstehenden, die Zögerlichen zu gewinnen.
Ein solches Diskussionsportal könnte die Kommunikation zwischen allen Heimatforschern erstmals ermöglichen.


Gedenkstein für Carl Hoepcke eingeweiht

Gedenkstein für Carl Hoepcke in Striesa eingeweiht

Am 13. August 2016 wurde in Striesa, anlässlich des Dorffestes, ein Gedenkstein für den berühmten Sohn des Dorfes eingeweiht.
Carl Franz Albert Hoepcke (zu deutsch: Höpcke) wurde am 25.6.1844 in Striesa geboren. Der Sohn des Striesaer Gutsinspektors wanderte 1863 mit seiner Mutter und Geschwistern nach Brasilien, Bundesstaat St. Catarina, aus. Hier gründete und betrieb er viele Unternehmungen in Wirtschaft, Schifffahrt und Handel, war deutscher Konsul und leistete entscheidende Beiträge zur wirtschaftlichen Entwicklung im Süden Brasiliens.
Seine Nachkommen in Florianopolis pflegen intensiv sein Andenken, sie gründeten 2004 das „Instituto Carl Hoepcke“, die brasilianische Öffentlichkeit gedenkt vielfältig dieses Pioniers und Gestalters ihrer Region, eines gebürtigen Striesaers.
Carl Hoepcke starb am 8.1.1924 in Florianopolis.
Im September 2015 weilten Nachkommen von Carl Hoepcke und Freunde seiner Familie aus Brasilien in Lebusa und Striesa. Sie wurden vom Freundeskreis Zliuuini sowie Vertreten der Gemeinden Lebusa und Striesa und dem Amtsdirektor des Amtes Schlieben betreut. Hierbei wurde auch ein ständiger Informationsaustausch vereinbart.
An der Einweihung des Gedenksteines, vorgenommen durch den Amtsdirektor Herrn Andreas Polz, nahmen rund 50- 60 Einwohner aus Striesa und Umgebung teil. Herr Polz würdigte die Verdienste des berühmten Striesaers in Brasilien und dankte allen Aktiven für die Gestaltung des Gedenksteines.



Treffen mit Heimatverein Lübben - 2016

Am 3.11.2016 fand in Schlieben ein Gespräch zwischen Vertretern des Freundeskreises Zliuuini und der Vorsitzenden des Heimatvereins Lübben, Frau Sybille Grunert statt.
Frau Grunert berichtete über die Entwicklungen und die Arbeit des Lübbener Heimatvereines, über aktuelle Aufgaben und Probleme und übergab u.a. eine neue Ausgabe des Lübbener Heimatkalenders. Der Freundeskreis berichtete über seine bisherigen Arbeiten und Ergebnisse.
Beide Gesprächspartner vereinbarten, diesen Erstkontakt schrittweise zu vertiefen. Dazu suchen beide Seiten nach möglichen gemeinsamen Arbeitsfeldern (z. B. Vorträge, Recherchen,...). Ein weiteres Treffen in Lübben ist im Frühjahr 2017 geplant.
Anm.: Frau Grunert arbeitet freiberuflich als Malerin und Grafikerin. Wer mehr über ihre Arbeit und ihr künstlkerisches Schaffen wissen möchte, besuche die homepage: www.atelier-sybille-grunert.de.



Buchankündigung - "Die Wagner - Geschwister"

Neues Buch des Freundeskreises Zliuuini in Vorbereitung

Der Freundeskreis ist momentan dabei, die letzten Recherchen zu einem lange gehegten Projekt abzuschließen. Seit vielen Jahren war den Heimatfreunden im Schliebener Land ein Dorn im Auge, dass es über den berühmten Schliebener Arzt, Altertumsforscher und Wohltäter Dr. Friedrich August Wagner nur sehr dürftige Informationen gab, die auch durch ständiges Wiederholen keinen Neuheitsgehalt bekamen. Deshalb entschlossen wir uns vor einem Jahr, grundlegende Recherchen und Analysen zum Leben von Dr. Friedrich August Wagner, seines Bruders und Pfarrers in Lebusa, Magister August Ludwig Wagner sowie deren jüngere Schwester Friedericke Louise Wagner, verehelichte Sahland in Schlieben, vorzunehmen.
Die Recherchen sind weitgehend abgeschlossen, derzeit werden die neuen Ergebnisse geordnet und in Form gebracht.
Das Buch führt den (Arbeits-) Titel

„Die Wagner- Geschwister“
Arzt, Pfarrer, Wohltäter, Altertumsforscher und Rittergutsbesitzer

Insgesamt sind 600 historische Quellen ausgewertet und dokumentiert, darunter fast 100 Kirchenbuchauszüge. Somit gibt es genügend sachgerechte Ansatzpunkte für künftige Heimat- und Ahnenforscher, biografisch orientierte Interessenten oder einfach neugierige Heimatfreunde.
Das Buch umfasst als A4- Manuskript 200 Schreibmaschinenseiten, geplant sind auch historische Bilder und Ansichten, auch ein Bild des Bruders Ludwig ist aufgefunden worden.
Es gibt sogar völlig neu ein Holzschnitz- Portrait von Dr. Wagner.
Nach derzeitiger Vorstellung könnte die Drucklegung um den Jahreswechsel 2017/ 18 erfolgen.
Der Freundeskreis hält die Heimatfreunden auf dem Laufenden.

Dr. Wille 15.4.17


Historischer Ausflug nach Wiepersdorf

Historischer Ausflug nach Wiepersdorf

Am 4. April 2017 hatten die Wiepersdorfer Senioren den Freundeskreis Zliuuini zu einem historischen Exkurs in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Hier Hans-Dieter Lehmann bei seinem mit Humor und Anekdoten angereicherten Vortrag.



Ehrung für Johannes Gustav Krüger

Ehrung des Heimat- und Mundartdichters Johannes Gustav Krüger in Lebusa

Der Freundeskreis Zliuuini hat am Mittwoch, den 21.06.2017 in der Pöppelmann-Kirche Lebusa dem 150. Geburtstag des Schmiedes und Poeten Johannes Gustav Krüger gedacht.

Johannes Krüger wurde am 21.06.1867 in Lebusa geboren. Als wandernder Geselle führte ihn sein Weg nach Sachsen, Süddeutschland und in die Schweiz. Im Jahr 1901 übernahm er die Schmiede in Lebusa. Dort übte er auch viele Jahre das Amt des Standesbeamten aus. Eine Vielzahl seiner literarischen Werke wurde seinerzeit in den regionalen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht, so u.a. im „Heimatboten“.

Durch das Programm führte der Schliebener Ortschronist Hans-Dieter Lehmann (HDL), begleitet wurde er mit teils mundartlichen Geschichten und Gedichten durch Krügers Enkelin Elisabeth Richter. Die Silbermann-Orgel spielte Pfr. Ingolf Walther aus Uebigau.

Durch die fleißigen Helfer der Kirchengemeinde Lebusa wurde anschließend im Oberlaubenstall für die zahlreich erschienenen Heimatfreunde Kaffee und Kuchen angeboten.


21.06.2017 - Lebusa




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